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Newsletter | Kampagne für Saubere Kleidung

Liebe Unterstützer*innen,
vor gut einer Woche war es wieder soweit: Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union gaben ihre Stimme zur Europawahl ab. Mit der Wahl der zukünftigen Repräsentant*innen im Europäischen Parlament, wählten sie auch die Kandidat*innen, welche ihre Forderungen vertreten werden und durchsetzen sollen. Unsere Forderung der Kampagne für Saubere Kleidung: Eine verbindliche Regulierung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht. Diese Verantwortung der Modehändler und -marken, Menschen- und Arbeitsrechte in ihren Lieferketten einzuhalten, findet sich sehr klar in den UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte  und den aktualisierten OECD Leitsätzen für multinationale Unternehmen. Das bedeutet, dass sie ihre Lieferketten nach menschenrechtlichen Risiken scannen, diese beseitigen sowie etwaige Folgen korrigieren und den Fortschritt dessen kontrollieren.


Die Verletzung von Menschenrechten inklusive Armutslöhnen sind die Realität in der Bekleidungsindustrie weltweit und auch in Europa, obwohl ein Existenzlohn für die Arbeiter*in und ihre Familie als Menschenrecht in der universellen Menschenrechtserklärung festgesetzt ist. Die Kampagne für Saubere Kleidung / Clean Clothes Campaign fordert die EU auf, ihre eigene „Säule sozialer Rechte“ ernst zu nehmen.  

In vielen Produktionsländern, auch innerhalb der EU, verdient ein Großteil der Arbeiter*innen einen Lohn unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns bei regulärer Arbeitszeit. Das neu veröffentlichte Länderprofi Rumänien zeigt diese Realität der Armutslöhne, wobei Familienangehörige fast jeder zweiten befragten Beschäftigten als Bau- oder Schlachthofarbeiter, als Erntehelfer oder Pflegekräfte in Deutschland und Westeuropa arbeiten. Zwischen den Armutslöhnen in der Modeproduktion und der Arbeitsmigration in den Westen besteht ein direkter Zusammenhang.

Eine europäische Mindestlohnpolitik ist nötig, damit das Menschenrecht auf einen existenzsichernden Lohn gewährleistet werden kann. Erst dann kann die EU auch ihre eigene „Säule sozialer Rechte“ ernst nehmen: „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben das Recht auf eine gerechte Entlohnung, die ihnen einen angemessenen Lebensstandard ermöglicht. (…) Armut trotz Erwerbstätigkeit ist zu verhindern.“ (Kapitel II, 6.)

Damit wünsche ich dir viele interessante Momente bei der Lektüre unseres Newsletters!  

Mit herzlichen Grüßen,

Artemisa Ljarja
Eilaktionskoordinatorin

KAMPAGNENNEWS


Existenzsichernde Löhne statt Dividende!
Am 7. Mai 2019 konnten die Aktionär*innen von H&M über einen radikalen Schritt zur Beendigung der Armut der Arbeiter*innen in H&Ms Lieferketten abstimmen: Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) hatte für die Aktionärshauptversammlung des Fast Fashion Konzerns den Antrag eingereicht, den Bilanzgewinn nicht als Dividende auszuschütten, sondern in einen Lohnfonds für Arbeiter*innen zu überführen, die diesen Gewinn erarbeitet haben, aber dafür nur Armutslöhne erhalten haben. Dies wäre eine konstruktive Antwort gewesen, auf die Forderung von über 175.000 H&M Kund*innen aus der ganzen Welt nach gerechten Arbeitsbedingungen und existenzsichernden Löhnen für die Arbeiter*innen. ...mehr


Nie Wieder Rana Plaza – 6 Jahre danach
Es ist 6 Jahre her, seit das Gebäude Rana Plaza zusammenstürzte und 1.134 Arbeiter*innen in den Tod riss. Nach dieser Katastrophe beteuerte die gesamte Textilindustrie #NieWiederRanaPlaza in die Realität umzusetzen. Aber 6 Jahre danach dominieren Repression und Armutslöhne weiterhin die Industrie und die bereits erzielten Fortschritte, Fabriken sicherer zu machen, sind erneut bedroht.Um den 6. Gedenktag von Rana Plaza haben unsere Regionalgruppen und viele andere aus unserem Netzwerk zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten (mit)organisiert. Hier, ein kleiner Rückblick: ...mehr


Keine Entlastung für Vorstand und Aufsichtsrat der adidas AG wegen fehlenden Engagements für existenzsichernde Löhne
Konfrontiert mit unseren Forderungen betont adidas, dass ihre Gehälter in Kambodscha und Indonesien in der Regel über Mindestlohnniveau liegen. Dass das aber noch immer nicht zu einem Leben in Würde reicht, dazu äußern sich weder Igor Landau noch Kasper Rorsted. „Adidas’ Passivität in dieser Lage ist ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten, die von ihren Löhnen nicht leben können“, so Sabine Ferenschild von SÜDWIND, die autorisiert durch den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. auf der Jahreshauptversammlung von adidas weder Vorstand noch Aufsichtsrat entlastete. ...mehr

Roshen Shanaka, vor acht Jahren getötet durch Polizeikugeln in Sri Lanka
Dietrich Weinbrenner, Beauftragter für nachhaltige Textilien in der Ev. Kirche von Westfalen und der VEM, hat kürzlich Sri Lanka besucht und hat eine Familie getroffen, deren Leben vor acht Jahren aus der Bahn geworfen wurde: Sie berichten uns vom 31. Mai 2011, dem Tag, an dem ihr Sohn und Bruder Roshen Shanaka durch Polizeikugeln tödlich getroffen wurde. Roshen hatte an einer Demonstration von tausenden Arbeiter*innen in der „Freien Exportzone“ Katunayake teilgenommen. ...mehr


Sozialaudits in der Textilbranche: Wie kann man Kontrolleure kontrollieren?
Der Einsturz des Rana Plaza-Gebäudekomplexes in Dhaka, Bangladesch am 24. April 2013 ist eine der bekanntesten - menschenverschuldeten - Katastrophen in der Textilbranche. Was nicht so viele wissen: Zwei Produktionsstätten in dem Gebäude hatten das Auditierungsverfahren der Business Social Compliance Initiative (BSCI, jetzt Amfori) durchlaufen, bevor es zu dem Einsturz kam, und im Rahmen dieser Prüfung waren keine potenziellen Risiken für die Arbeitssicherheit identifiziert worden.  Carolijn Terwindt, ECCHR und Gisela Burckhardt, FEMNET nehmen Stellung. …mehr



Use-less?! Kleidungsstücke erzählen Geschichten.
Wie sind sie entstanden? Wer hat sie gekauft? Warum wurden sie entsorgt? use-less zeigt, was in unseren Schränken steckt und was sich hinter der Idee der „Slow Fashion“ verbirgt.Die Ausstellung Use-less?! Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung wurde am Freitag, 22. März um 19 Uhr im Hafenmuseum Speicher XI, Bremen eröffnet. Mehr als 200 Besucher*innen kamen, tauschten sich aus und nahmen interessante Kontakte und spannende Anregungen zu nachhaltigen Designstrategien und einem fairen Kleiderkonsum mit nach Hause. ...mehr

MACH MIT!


Primark wird 50 – wir "gratulieren" (13. Juni)
Am 13. Juni vor 50 Jahren wurde die erste Primark-Filiale (damals Penneys) eröffnet. Von Beginn an stand Primark für die schnelle Mode zu Niedrigstpreisen. Neuste Studienergebnisse der Christlichen Initiative Romero bestätigen, dass sich daran nichts geändert hat- was für ein Hohn! Deshalb ziehen wir in vielen deutschen Städten (u.a. Berlin, Bremen, Dresden, Münster, Stuttgart) an Primark's Geburtstag vor die Filialen und zeigen, dass es nichts zu feiern gibt, solange Arbeiter*innen ausgebeutet werden! Melde dich bei Isabell Ullrich, wenn du Lust hast, in deiner Stadt aktiv zu werden!


Indonesien, Bangladesch und China: Unterstütze Arbeiter*innen jetzt!
Arbeiter*innen der weltweit größten Produktionsländer für Textilien organisieren sich um für ihre Rechte einzutreten! Im April reisten ehemalige Arbeiter*innen der Jaba Garmindo Fabrik, Indonesien, zur Eröffnung des neuen Flagship Stores von Uniqlo in Kopenhagen. Sie forderten den größten Einzelhändler Japans auf, endlich ihre Abfindungen und immer noch ausstehenden Gehälter zu zahlen. Dabei produzierten sie in der Fabrik auch für die deutschen Unternehmen Gerry Weber und s.Oliver. Währenddessen erleben Arbeiter*innen in Bangladesch weiterhin harte Gegenangriffe seitens der Regierung für ihre Forderungen für faire Löhne und in China werden Arbeiter*innen inhaftiert, weil sie ihr Recht auf Vereinigung wahrnehmen. ...Arbeiter*innen unterstützen


Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!
Opfer von Menschenrechtsverstößen durch Konzerne haben keinen ausreichenden Zugang zu Gerichten, um ihre Rechte einzuklagen. Konzerne dagegen genießen weitreichende Sonderrechte. Wenn Konzerne ihre Gewinne durch staatliche Regulierungen in Gefahr sehen, können sie in vielen Fällen Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen. Wir müssen diese Konzernklagerechte stoppen – und die Konzerne konsequent zur Verantwortung ziehen! Ein Bündnis aus über 150 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die EU auf, Schiedsgerichtsklagen transnationaler Konzerne einen Riegel vorzuschieben. Aus der CCC tragen die Christliche Initiative Romero, INKOTA-netzwerk, SÜDWIND-Institut und FEMNET die Kampagne mit. ...Petition unterschreiben!

Blaue Hände #gegen Gewalt
Jede dritte Textilarbeiterin wird Opfer von struktureller Gewalt am Arbeitsplatz. Modemarken tun nicht genug, um Frauen bei ihren Zulieferern zu schützen. FEMNET startet deshalb zum Weltfrauentag die Kampagne #gegenGewalt. Mit blau angemalten Händen laden die Unterstützer*innen zum Mitmachen ein, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. ...Hände blau anmalen!



Pyramiden-Challenge für faire Löhne
Der Sportartikelhersteller Adidas hat im Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro gemacht – auf Kosten der Näherinnen in seinen weltweiten Produktionsstätten, die nach wie vor für Hungerlöhne arbeiten müssen. Mit der sogenannten Pyramiden-Challenge möchte die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione aus Paderborn anlässlich der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft der Frauen nun darauf aufmerksam machen, dass internationale Sportmarken unsere Kleidung weiterhin unter unmenschlichen Bedingungen produzieren lassen. ...Pyramide bauen!


NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN


Bekleidung “Made in Romania” zu Armuts-
löhnen
Fast eine halbe Million Menschen arbeiten in der Modeindustrie Rumäniens. Damit ist das Land der größte Bekleidungsproduzent Europas, Deutschland eine der wichtigsten Exportdestinationen. Das neu veröffentlichte Länderprofil der CCC und des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e.V. zu dem Land zeigt: Armutslöhne sind die Realität! Die Recherchen zeigen, dass der durchschnittliche Lohn der Befragten in der regulären Arbeitszeit bei 14 Prozent eines existenzsichernden Lohns lag. Oft lag ihr Gehalt für die Regelarbeitszeit unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Deshalb sind die meisten Beschäftigten überschuldet ...mehr


Schuhe fallen nicht vom Himmel - Materialien zum Aktivwerden und für die Bildungsarbeit rund ums Thema Schuh- und Lederproduktion
Die neuen Change Your Shoes Materialien vom INKOTA-netzwerk zeigen auf, welche Menschenrechtsverletzungen und sozialen und ökologischen Missstände häufig in unseren Schuhen stecken. Ein Lernspiel gibt Einblicke in die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten von Schuhen und Leder, sensibilisiert für die vorherrschenden Missstände und regt zum Nachdenken über eigene Handlungsmöglichkeiten an. Weitere Materialien bieten konkrete Ideen zum Aktivwerden gegen die Missstände in der Schuh- und Lederproduktion. ...mehr


Praxistipps zu fairer öffentlicher Beschaffung: Leitfaden für Verwaltungen
Kommunen haben mit ihren Beschaffungen Einfluss auf Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzent*innen, die Waren wie Textilien, Computer oder Natursteine herstellen. Diese Hebelwirkung der öffentlichen Hand durch nachhaltige Beschaffung wird aber oft noch unterschätzt. Dabei können Kommunen, die ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und auf die Einhaltung von sozialen und ökologischen Kriterien achten, viel bewirken ...hier lesen


Wie fair sind Berufsbekleidungsunternehmen? – Firmenprofile 2018
Du willst als Beschaffer*in wissen, welche Berufsbekleidungsunternehmen sozial verantwortlich produzieren? Du willst deine Kommune über sozial verantwortlichen Einkauf von Berufsbekleidung informieren? Ihr seid als Unternehmen daran interessiert, soziale Standards in der Lieferkette glaubwürdig umzusetzen? Gesamte Studie einsehen und herunterladen


Aktiv werden für faire Mode – Aktionsideen für Schule und Freizeit
In Bonn entstehen Ideen zum Nachmachen: Im Rahmen des 2017 ausgezeichneten FEMNET-Projekts „Ich bin Konsumbotschafter*in!“ entwickeln Schüler*innen selbst nachhaltige Projektideen für ihre Schule. Aktionsideen für Schule und Freizeit finden Schüler*innen auch im neuen Faltblatt „Aktiv werden für faire Mode“. ...mehr . Aufgepasst! Um Schüler*innen für die globalen Zusammenhänge und ihre eigene Rolle als Konsument*innen in globalen Lieferketten zu sensibilisieren, bietet FEMNET nun auch Bildungsveranstaltungen an Schulen.


Fair einkaufen in Fairtrade-Towns
Viele Praxistipps und Anregungen für Aktive des fairen Handels gibt es in der Broschüre „Fair einkaufen in Fairtrade-Towns“. Sie kann bestellt oder als pdf heruntergeladen werden und ist auf Basis der Erfahrungen aus den FEMNET-Strategieworkshops mit Fairtrade Town Steuerungsgruppen 2018 entstanden. ...herunterladen (FEMNET vermittelt bei Interesse gerne geschulte Multiplikator*innen für Veranstaltungen: beschaffung@femnet-ev.de)


Wie fair sind Berufsbekleidungsunternehmen? – neues Portal Berufsbekleidung
Ergebnisse der Unternehmensbefragung zu Sozialstandards in der Berufsbekleidungsbranche wurden veröffentlicht. Die Ergebnisse, die erstmals im Frühjahr 2013 erschien und deren neuste Auflage den Stand von 2018 wiedergibt, sind auch im neuen Portal Berufsbekleidung dargestellt. Mit dem Portal will die Christliche Initiative Romero dazu beitragen, Transparenz in der Branche zu schaffen und den Dialog zwischen öffentlichen Einkaufenden und Unternehmen zu fördern. Das Portal richtet sich sowohl an kommunale Beschaffer*innen als auch an lokale Gruppen und interessierte Firmen.

AUS DEM NETZWERK ... IM PROFIL

Name: Sina Marx

Rolle in der Kampagne: Als FEMNET-Referentin für internationale Kampagnen und Projekte setze ich mich vor allem für die Rechte von Arbeiter*innen in den asiatischen Produktionsländern ein. Gemeinsam mit unseren Partner*innen in Indien und Bangladesch unterstützen wir vor allem Frauen in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Unsere Partnerorganisationen vor Ort klären die Arbeiterinnen über ihre Rechte auf und helfen ihnen dabei, sich zu organisieren, um diese Rechte auch einzufordern. Dabei haben wir immer auch frauenrechtliche Aspekte im Blick, wie etwa sexuelle Belästigung durch Vorgesetzte, die Unterstützung von frauengeführten Gewerkschaften, Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz, Kinderbetreuung und Mutterschutz in den Fabriken. Außerdem setze ich mich dafür ein, diese Themen auch in Deutschland bekannter zu machen, etwa indem ich gemeinsam mit Näherinnen und Aktivistinnen aus den Produktionsländern auf Vortragsreisen gehe, um den Frauen hier vor Ort eine Stimme zu geben.

Engagiert sich für die Kampagne: seit Anfang 2016

Ort: Köln und Bonn

Dein Highlight mit der Kampagne: Ich finde es immer wieder beeindruckend zu sehen, wie unser Netzwerk funktioniert. Wenn in Indien eine Näherin sexuell belästigt wird oder Arbeiter*innen in Bangladesch unrechtmäßig entlassen werden, dann bekommen wir das in Deutschland direkt mit. Wir können dann über unser Netzwerk hier Proteste organisieren, damit die einkaufenden Unternehmen Verantwortung dafür übernehmen. Highlights sind für mich auch immer wieder die Vortragsreisen mit Aktivist*innen und Näherinnen hier in Deutschland. Zu erleben, wie berührt Schüler*innen, Studierende und Konsument*innen von den Geschichten der Frauen sind und wie beeindruckt von deren unglaublichem Mut, immer wieder gegen Unrecht und Unterdrückung aufzustehen und zu kämpfen - das inspiriert mich und bestärkt mich immer wieder darin, weiterzumachen.

TERMINE ZUM VORMERKEN

DRESDEN | 18. Juni | Vortrag “Mode & Menschenrechte", Fabienne Winkler, Referentin des Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen e.V., wird über die Arbeitsbedinungen in der Mode referieren, mit besonderem Hinblick auf die Situation in Südosteuropa. 
Um 20:15 Uhr, Zionskirche Dresden ...mehr
DORTMUND | 19. - 23. Juni 2019 | Deutscher Evangelischer Kirchentag - Setzt mit FEMNET am 20. Juni ein Zeichen #gegenGewalt. Ihr findet uns am Stand der Stiftung Umwelt und Entwicklung. Trefft INKOTA beim Aktionsstand “Ein Mensch ist keine Nähmaschine - Kann Mode IN sein, wenn Menschenrechte OUT sind?" Christliche Initiative Romero, SÜDWIND-Institut und Vereinte Evangelische Mission sind auch dabei! ...mehr
BERLIN | 03. Juli 2019 | SPITZE NADEL - Die Preisverleihung, INKOTA-netzwerk, cum ratione, Neonyt Berlin - Die SPITZE NADEL zeichnet Aktionen aus, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit stark machen. Auch 2019 haben wir viele innovative Bewerbungen erhalten. Am 03. Juli ehren wir die von der Jury ausgewählte(n) Gewinnergruppe(n) bei der Preisverleihung. Mehr Infos: www.spitze-nadel.de
BONN | 13. - 14. Juli 2019 | Straßentheaterworkshop Gemeinsam eine Performance zu den geschlechtsspezifischen Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie im Globalen Süden und der Unternehmensverantwortung im Globalen Norden entwickeln und auf die Straße bringen. Infos bei koordinatorin@femnet-ev.de
SPEAKERS TOUR | 12. - 19. September 2019 | Gute Arbeit fairbindet Vortragsreise zu Arbeitsbedingungen in der Berufsbekleidungsindustrie: Eine Aktivistin und eine Näherin aus Tunesien berichten in Kooperation mit FEMNET von ihren Erfahrungen. Infos bei koordinatorin@femnet-ev.de
BONN | 28. September 2019 | Rundum Fair Aktionsprogramm mitten auf dem Münsterplatz mit fairem Frühstück, fairer Modenschau und vielen Bonner Initiativen. Infos bei koordinatorin@femnet-ev.de
BREMEN | bis 20. Okt 2019 | Ausstellung | use-less - Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung - Die Ausstellung wurde von einem interdisziplinären Netzwerks initiiert und realisiert: Hochschule Hannover/Modedesign, Hafenmuseum Speicher XI Bremen, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und Regionalgruppe Bremen der CCC. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Oktober im Hafenmuseum Speicher XI in Bremen zu sehen. ...mehr
KÖLN | 25. - 26. Oktober 2019 | Intensivschulung zu fairer öffentlicher Beschaffung für Beratungs- und Lobbyarbeit, Aufbauschulung für Multiplikator_innen mit Vorkenntnissen. ...mehr

PRESSEECHO

06. Mai 2019 | Textil Wirtschaft | H&M: Clean Clothes Campaign fordert Fonds für faire Löhne ...weiterlesen
03 März 2019 | Mittelbayerische | Faire Löhne für Textilarbeiter- Das Textilbündnis stellt Anforderungen betreffs der Sorgfaltspflicht. Doch es muss auch starke Initiativen geben. ...weiterlesen
23. April 2019 | Deutschlandfunk | Bündnis für nachhaltige Textilien: Freiwillige Standards reichen nicht aus- Am 24. April 2013 starben beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch mehr als 1.130 Menschen. Ein Jahr später stieß Entwicklungshilfeminister Gerd Müller das Textilbündnis an: Freiwillig sollten Unternehmen an Reformen vor Ort mitwirken. Doch noch immer gibt es viele Missstände. ..weiterlesen

SPENDE FÜR DIE KAMPAGNE!

Nächsten Monat feiert die International Labour Organisation ihren 100. Geburtstag. Die zu den ältesten gehörende UN-Einrichtung, mit dem Ziel Arbeiter*innenrechte auf der ganzen Welt zu schützen, startete letztes Jahr ihre Kampagne gegen geschlechterspezifische Gewalt. Sexuelle Belästigung, Psychische Gewalt, Einschüchterung und Diskriminierung sind gängige Praxis am Arbeitsplatz. So schreibt z.B. die Fair Wear Foundation, dass über 70% der Frauen in Bangladesch schon einmal Opfer von Belästigung am Arbeitsplatz geworden sind.

Bild: Sicherheitstraining des Bangladesch ACCORD, welcher Arbeiter*innen auch über ihre Möglichkeiten aufklärt, Gewalt am Arbeitsplatz zu melden.

Durch die Eilaktionen der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) konnten viele Fälle von sexueller Belästigung gemeldet werden, doch eine Großzahl bleibt immernoch im Verborgenen. Es gibt verschiedene Gründe, warum über viele Fälle nicht berichtet wird. Unter anderem gilt es in vielen Produktionsländern als Taboo. Außerdem werden die Frauen oft mehrfach im Stich gelassen: Von ihren männlichen Kollegen, Partnern, ihren Chefs und ihrer Regierung. Darum bitten wir um eure Unterstützung damit wir sie unterstützen können.  

JETZT SPENDEN!


BIS ZUM NÄCHSTEN MAL FINDET IHR UNS IM NETZ:

www.saubere-kleidung.de

Koordination  |  Christiane Schnura 
c/o VEM, Rudolfstr. 135, 42285 Wuppertal
koordination@saubere-kleidung.de

Koordination Eilaktionen  |  Artemisa Ljarja

c/o ENS, Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
eilaktionen@saubere-kleidung.de

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