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Newsletter | Kampagne für Saubere Kleidung

Liebe Unterstützer*innen,
Seit Jahren versprechen Modefirmen, dass sie sich gegen Hungerlöhne in der Kleiderproduktion einsetzen wollen. Doch noch immer erhalten die Menschen, die unsere Kleidung herstellen, keine Löhne, die zum Leben reichen. Zu diesem Schluss kommt die Kampagne für Saubere Kleidung / Clean Clothes Campaign (CCC) in ihrem „Firmencheck 2019“, für den sie 45 der wichtigsten europäischen Marken unter die Lupe genommen hat. Der Befund ist jedoch so klar wie katastrophal: Trotz vieler freiwilliger Einzelfirmen- und Brancheninitiativen hat sich in den letzten Jahrzehnten die Lohnsituation in den Kleiderfabriken der Billigproduktionsländer kein bisschen verbessert. Für gerade mal fünf Fast Fashion-Anbieter ist es wenigstens ein Kriterium, ob ihre Einkaufspreise den Lieferanten (zumindest theoretisch) die Bezahlung von Existenzlöhnen möglich machen.

Existenzsichernde Löhne zu verdienen ist ein Menschenrecht. Die Kampagne „Ausbeutung passt mir nicht!“ macht Druck auf die Modemarken, da trotz gegenteiliger Versprechungen immer noch keine einzige der analysierten Firmen sicherstellt, dass ihre Näher*innen real einen existenzsichernden Lohn erhalten. Jetzt schicken wir ihren Kundendiensten die grösste Welle von Anfragen, die sie je erlebt haben. So zeigen wir den Firmen, dass es nun endlich konkrete Schritte gegen Ausbeutung braucht. Mach mit und sende mit einem Klick je eine Anfrage an die Kundendienste von C&A, CALIDA Group, H&M, Strellson, Tally Weijl, Triumph, Zalando und Zara: www.passt-mir-nicht.org


Freiwillige Produktzertifizierung hält die Kampagne für Saubere Kleidung / Clean Clothes Campaign (CCC) weiterhin nicht für den richtigen Ansatz, um die Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten strukturell zu verbessern. Die CCC fordert ein Lieferkettengesetz. Die Modemarken müssen endlich verbindliche Vereinbarungen treffen. Ein Aktionsplan mit konkreten Zielsetzungen und einem kontrollierbaren Zeitplan ist absolut überfällig. Wir brauchen Gesetze statt Siegel. Siegel und freiwillige Sozialverantwortungs-Initiativen der letzten 20 Jahre haben nichts am Elend der Arbeitenden geändert. Und auch der Grüne Knopf kann keine Grundrechte umsetzen.

Das sind nicht die einzigen Neuigkeiten aus unserem Netzwerk und damit wünsche ich Dir viele interessante Neuigkeiten, Gedankenanstöße und Motivation zum aktiv werden!

Mit herzlichen Grüßen,

Artemisa Ljarja
Eilaktionskoordinatorin

KAMPAGNENNEWS


Grüner Knopf: Neues Metasiegel an entscheidenden Stellen viel zu schwach Am 9. September hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sein neues Metasiegel „Grüner Knopf“ gestartet. Leider weist es aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung erhebliche Schwächen auf und verfehlt so im Moment noch das Ziel, Konsument*innen eine verlässliche Orientierung zu bieten, dabei, Kleidung zu erkennen, die unter Wahrung der Arbeits- und Menschenrechte hergestellt wurde ...weiterlesen


Historisches Abkommen zur Bekämpfung von Gewalt und Belästigung verabschiedet Zum 100-jährigen Bestehen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben die Mitgliedsstaaten Ende Juni 2019 mit überwältigender Mehrheit das neue internationale Übereinkommen Nr. 190 gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt verabschiedet. Dieser gesetzlich bindende internationale Vertrag, der zusätzlich durch eine Empfehlung für die konkrete Umsetzung durch die Mitgliedsstaaten ergänzt wurde, ist ein historischer Sieg für Arbeitnehmer_innen und ihre Vertretungen ...weiterlesen


Bangladesh Accord: Eine fragwürdige Einigung
Nachdem die Zukunft des Gebäudesicherheitsabkommens von Bangladesch wegen Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof lange Zeit unklar war, konnte nun eine Einigung getroffen werden. Die Kampagne für Saubere Kleidung / Clean Clothes Campaign steht dieser Lösung kritisch gegenüber: zu viel bleibt unklar, und es bestehen Zweifel an der Unabhängigkeit des neuen Gremiums. ...weiterlesen

50 Jahre Primark – kein Grund zu feiern
Öffentlichkeits- und medienwirksam haben die Regionalgruppen der Kampagne für Saubere Kleidung am 13. Juni, dem 50. “Geburtstag” von Primark, Aktionen vor Filialen in Stuttgart, Köln, Münster, Bremen, Dresden und Berlin veranstaltet. ...hineinschauen

CCC-Regionalgruppen mit Aktionspreis „Spitze Nadel“ für Turn Around H&M gewürdigt Die Regionalgruppen der Kampagne haben in Berlin, Bonn, Dresden, Greifswald, Hannover, Mannheim, Münster, Neumünster kreative Straßenaktionen durchgeführt und H&M im Rahmen einer weltweiten Protestkampagne unter Druck gesetzt. Koordiniert wurden die Aktionen durch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen (ENS). Vivien Tauchmann vom ENS nahm am 3. Juli nun stellvertretend für alle Aktivist*innen den Aktionspreis Spitze Nadel in Berlin entgegen ...weiter

FEMNET unterstützt Öko-Test bei der Bewertung von Damenjeans Öko-Test hat 21 Jeans auf Rückstände im Labor getestet. Doch wollte Öko-Test auch mehr über die Produktionsbedingungen wissen, unter denen die Jeans hergestellt werden und bat deshalb FEMNET um Beratung bei der Entwicklung des Fragebogens an die Unternehmen sowie der Auswertung der Antworten. ...weiterlesen

Fünf Wochenenden in fünf Städten mit engagierten Menschen = 22 FairCademy-Absolvent*innen Die FairCademy ist eine Schulungsreihe für interessierte Menschen, die ihr Wissen im Bereich “Mode und Menschenrechte“ vertiefen wollen und neue Handlungsmöglichkeiten für ihr Engagement gegen Ausbeutung in der Modeindustrie kennenlernen möchten – organisiert durch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen (ENS) in Kooperation mit dem Frauenwerk der Nordkirche, beide Mitglieder der Kampagne für Saubere Kleidung. ...weiterlesen


MACH MIT!


Gegen Gewinne ohne Gewissen: Initiative Lieferkettengesetz gestartet
Erschreckende Berichte über brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder zeigen immer wieder: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz! Für Fashion ohne Victims braucht es endlich einen gesetzlichen Rahmen. Zum Jahrestag des Brands in der KiK-Zulieferfabrik in Pakistan startet ein Bündnis von Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen eine bundesweite Kampagne. Damit deutsche Unternehmen im Ausland Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden: Jetzt unterzeichnen


#Shirts4Change – Tragt Menschenrechte in die Welt! Ihr habt entschieden – vier Motive für T-Shirts und zwei für Jutebeutel mit motivierenden Menschenrechts-Botschaften stehen jetzt fest. Wir sind begeistert, dass mehr als 600 Menschen über die Motive abgestimmt und uns so geholfen haben, die beste Wahl zu treffen. Und gewonnen haben…? Schaut in unserer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext! ...mitmachen


NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN


Firmencheck: Wie fair zahlt deine Marke Immer mehr Kleidermarken verpflichten sich auf dem Papier zu existenzsichernden Löhnen. Doch in der Realität werden in der globalen Textilindustrie immer noch höchst selten Löhne gezahlt, die zum Leben reichen. Der neue Firmencheck der Clean Clothes Campaign [von Public Eye, der Clean Clothes Kampagne Österreich und der Kampagne für saubere Kleidung,] „Existenzlöhne in der Modebranche“ basiert auf der Befragung von 45 Modefirmen und zeigt, wo diese bei der Lohnfrage stehen. Er analysiert, weshalb die freiwilligen Initiativen zu kurz greifen und macht deutlich, dass es mehr Verbindlichkeit braucht, um das Recht auf einen Existenzlohn zu garantieren. ...weiterlesen


Fast Fashion Dossier – Eine Bilanz in 3 Teilen Fast-Fashion-Marken reagieren ganz kurzfristig auf neue Trends, bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt und das zu absoluten Niedrigpreisen. Spätestens seit dem Einsturz des Rana-Plaza-Fabrikgebäudes in Bangladesch 2013 steht dieses Wirtschaftsmodell in der Kritik, weil es den Preis- und Zeitdruck in der Lieferkette weitergibt – bis zu den Arbeiter*innen, die die Mode unter menschenunwürdigen Bedingungen fertigen. Die Christliche Initiative Romero zieht im neuen Fast Fashion Dossier nun eine ausführliche Bilanz über die ökologischen und sozialen Folgen der Fast-Fashion-Industrie und beleuchtet besonderes die Verantwortung der Marken. ...weiterlesen


Ratgeber Gütezeichen, Siegel und Zertifizierungen für Schuhe und Leder Der Ratgeber fasst kurz und knapp zusammen, welche Gütezeichen, Siegel, Zertifizierungen, MSI und Brancheninitiativen im Schuh- und Ledersektor existieren, wie aussagekräftig diese sind und welche Lücken in Bezug auf soziale und ökologische Kriterien nach wie vor bestehen. Zudem gibt die Studie einen Überblick über bereits bestehende Wege, die Schuh- und Lederproduktion bezüglich Arbeits- und Umweltstandards positiv zu verändern. ...weiterlesen


Wege zu existenzsichernden Löhnen. Das Beispiel Indonesien Indonesien gehört zu den zehn größten Exportnationen von Bekleidung weltweit. Wären die Löhne in der Textil- und Bekleidungsindustrie existenzsichernd, wäre ein großer Schritt zur Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels „menschenwürdige Arbeit“ getan. Ein Blick in die realen Bedingungen in der indonesischen Textil- und Bekleidungsindustrie zeigt, dass die meisten ArbeiterInnen nur Mindestlöhne verdienen, von denen die Beschäftigten und ihre Familien nicht menschenwürdig leben können. ...weiterlesen


Change Your Shoes Roll-Up Ausstellung
Wussten Sie, dass bei der Fertigung von Schuhen und Leder Unmengen an Chemikalien zum Einsatz kommen, die höchst gesundheitsgefährdend für die Arbeiter*innen und umliegende Gemeinden sind? Zudem haben Gerber*innen und Schuhfertiger*innen in Asien und Osteuropa kaum Möglichkeiten, sich für faire Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen einzusetzen. Dabei haben tragen auch deutsche Hersteller Verantwortung dafür, dass bei ihren Zulieferern zum Beispiel in Indien die Menschenrechte eingehalten werden. Diese und weitere Themen beleuchtet die siebenteilige Roll-Up-Ausstellung Change Your Shoes. ...hier bestellen


Broschüre : Sozial und ökologisch hergestellte Arbeits- und Dienstkleidung
In Deutschland werden jährlich ca. 280 bis 360 Milliarden Euro für die öffentliche Beschaffung ausgegeben. Wobei natürlich nur ein Teil dieser Summe für Arbeits- und Dienstkleidung sowie andere Textilien ausgegeben wird. In kirchlichen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen geht es um Bettwäsche, Handtücher und Arbeitskleidung für Pflegekräfte und Ärzte. Da kommen große Mengen zusammen. Diese Einkaufsmacht muss als Hebel für Menschenrechte in globalen Lieferketten genutzt werden. ...hier bestellen


Fair einkaufen in Fairtrade-Towns
Viele Praxistipps und Anregungen für Aktive des fairen Handels gibt es in der Broschüre „Fair einkaufen in Fairtrade-Towns“. Sie kann bestellt oder als pdf heruntergeladen werden und ist auf Basis der Erfahrungen aus den FEMNET-Strategieworkshops mit Fairtrade Town Steuerungsgruppen 2018 entstanden. ...herunterladen (FEMNET vermittelt bei Interesse gerne geschulte Multiplikator*innen für Veranstaltungen: beschaffung@femnet-ev.de)

AUS DEM NETZWERK ... IM PROFIL

Name: Johannes Norpoth

Rolle in der Kampagne: Koordinator der Zivilgesellschaft im Textilbündnis 

Engagiert sich für die Kampagne: seit Juni 2019

Ort: Bonn

Dein Highlight mit der Kampagne: Die Arbeit zum Bangladesh Accord und die Wirkung dieses Abkommens vor Ort hat mich fasziniert.

TERMINE ZUM VORMERKEN

BONN | 23. September 2019 | Frauen in der Fashionindustrie: Von Mode und Macht, Körpern und Kapitalismus- Die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Bekleidungsindustrie sind gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern oft menschenunwürdig. Moderne Formen der Sklaverei, Gewalt und Ausbeutung sind an der Tagesordnung. ...mehr
HAMBURG | 24. September 2019 | Fashion macht Geschlecht - Vortrag und Diskussion mit Tansy Hoskins und Tim Zahn ...mehr
BREMEN | 22. März- 20. Oktober 2019 | Use-Less: Slow Fashion gegen verschwendung und hässliche Kleidung- Kleidungsstücke erzählen Geschichten. Wie sind sie entstanden? Wer hat sie gekauft? Warum wurden sie entsorgt? use-less zeigt, was in unseren Schränken steckt und was sich hinter der Idee der „Slow Fashion“ verbirgt. ...mehr
KÖLN | 25.-26. Oktober 2019 | Intensiv-Schulungen zu Fairen Öffentlichen Textilbeschaffung für Beratungs- und Lobbyarbeit- Um eine faire Einkaufspraxis zu verbreiten, braucht es neben konstanter und wirkungsvoller Lobbyarbeit auch kompetente Ansprechpersonen zur Beratung städtischer Mitarbeitenden. ...mehr
HOFGEISMAR | 08.-10. November 2019 | MODE-bewusst. Kleidung und Nachhaltigkeit. -Die Lust an Modebleibt – auch bei uns – mit einer Modenschau, mit Kleidertausch, Upcycling und einem Workshop zum Mode bloggen. Lust auf Mode-bewusst? ...mehr

PRESSEECHO

12. September 2019 | NDR | Was bringt der ‘Grüner Knopf’? - Moderatorin Birgit Langhammer begrüßte als Gäste, unter anderen, Waltraud Waidelich, Referentin für Ethik und Konsumethik im Frauenwerk der Nordkirche ...anhören
9. September 2019 | Deutschlandfunk Kultur | „Grüner Knopf“ Zweifel am neuen Textilsiegel - Uwe Wötzel im Gespräch mit Ute Welty ...anhören
9. September 2019 | Die Zeit | "Grüner Knopf" für fairere Textilien -Gut für die Umwelt, gut für die Mitarbeiter: Dieses Versprechen ist mit dem neuen Siegel für Textilien verbunden. Die Branche hält es für unnötig, NGOs für unzureichend. ...weiterlesen
9. September 2019 | Tagesschau | "Grüner Knopf" vorgestellt Neues Siegel soll Kleidung fairer machen - Entwicklungsminister Müller setzt auf den "Grünen Knopf" - ein neues Siegel für nachhaltige Kleidung. Doch von mehreren Seiten gibt es Kritik. ...weiterlesen
9. September 2019 | SWR Aktuell | Standards bei Kontrollen: "Da fehlen die wichtigsten" - Moderatorin Dagmar Freudenreich im Gespräch mit Maik Pflaum von der christlichen Initiative Romero...anhören
9. September 2019 | n-tv | Die Probleme gehen tiefer in die Lieferkette - Berndt Hinzmann zum Siegel "Grüner Knopf" ...anschauen
9. September 2019 | Radio Dreyeckland | "Wir brauchen ein Lieferkettengesetz" Interview mit Berndt Hinzmann zum Grünen Knopf ...anhören
6. September 2019 | Fashion United | Der Grüne Knopf kommt- Das sagen Unternehmen, Verbände und NGOs ...weiterlesen
1. September 2019 | Frankfurter Rundschau | Grüner Knopf verspätet sich - Entwicklungsminister Gerd Müller verschiebt den Start des neuen Siegels für sozial- und umweltfreundliche Bekleidung auf September. ...mehr
21. August 2019 | Das Erste | Fast Fashion – Wegwerfprodukte für wenig Geld -Schnell ein neues Shirt für drei Euro kaufen, zweimal anziehen und dann wegwerfen. So gehen viele Verbraucher mit ihrer Kleidung um. Wenige machen sich Gedanken, wie diese Massen-Mode entsteht und was nach dem Wegwerfen damit passiert. ...anschauen
13. August 2019 | Freie Presse  | Hungerlöhne für unsere Schuhe- Fünf Paar Schuhe kauft jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr, 13 Milliarden Euro geben die Deutschen dafür aus. Doch unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden, weiß kaum ein Konsument. Martina Hahn sprach darüber mit Berndt Hinzmann vom Netzwerk Inkota, das sich für eine gerechtere Welt einsetzt. ...weiterlesen
04. August 2019 | Lausitzer Rundschau | Grüner Knopf für faire Kleidung- Die Bundesregierung hat das neue staatliche Textilsiegel auf den Weg gebracht....weiterlesen
01. August 2019 | Ökotest | Grüner Knopf für faire Kleidung: Was hinter dem Siegel steckt- Der Grüne Knopf soll dieses Jahr endlich an den Start gehen. Das ist ein staatliches Metasiegel für sozial und ökologisch produzierte Textilien. Wir erklären, was dahinter steckt. ...weiterlesen
30. Juli 2019 | Radio Dreyeckland | 50 Jahre PRIMARK, 50 Jahre Ausbeutung - "Fast Fashion hat verheerende Auswirkungen auf Umwelt- und soziale Standards" Interview mit Isabell Ullrich ...anhören
29. Juli 2019 | Monitor | Wie die Bundesregierung ein Gesetz verhindert- Hungerlöhne und miserable Arbeitsbedingungen gehören häufig noch immer zum Alltag der Menschen, die in ärmeren Ländern für deutsche Unternehmen Produkte herstellen oder Rohstoffe abbauen. Dabei hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochen, die „Menschenrechtsleitprinzipien“ der Vereinten Nationen verbindlich umzusetzen – notfalls per Gesetz. Doch das Verfahren zieht sich hin, die Kriterien werden immer weiter aufgeweicht. ...anschauen
15. Juli 2019 | Nordrheinische Zeitung | Wie Textilfabriken in Bangladesch mittlerweile arbeiten- Sechs Jahre nach der Katastrophe in der Textilfabrik hat sich in Bangladesch viel verändert. Konsumenten belohnen das aber nicht. ...weiterlesen
30. Juni 2019 | Schrot&Korn | Mode: Zeigt her Eure Schuhe | Die meisten Schuhe werden höchst unfair und umweltschädlich produziert. Doch immer mehr Schuhanbieter machen es besser. ...weiterlesen
28. Juni 2019 | Billiglohn für schicke Treter Fünf Paar Schuhe kauft jeder Bürger im Schnitt pro Jahr - unter welchen Bedingungen diese hergestellt werden, weiß kaum einer. Das zeigen Studien der NGOs INKOTA* und Südwind Institut. Ein Gespräch mit Berndt Hinzmann. ...weiterlesen
19. Juni 2019 | 3SAT | Faire Mode statt Fast Fashion - Kleidung als Gewissensfrage- Die Dokumentation zeigt die Schattenseiten der Modeindustrie und die Alternativen für alle, die beim Kleiderkauf auch auf ihr Gewissen hören wollen....anschauen
12. Juni 2019 | Das Erste | Kinderarbeit abschaffen mit Cent-Beträgen- Es brauche ein Gesetz, das festlegt, dass bei der Produktion (von Waren und Lebensmitteln) auch Menschenrechte eingehalten werden müssten, sagte Friedel Hütz-Adamas, Referent bei Südwind e.V. am internationalen Tag gegen Kinderarbeit. ...anschauen
12. Juni 2019 | Dissens Podcast | Politik findet nicht mit dem Einkaufskorb statt - Warum ist die Internationale Arbeitsorganisation wichtig ist. ...anhören
11. Juni 2019 | Spiegel | Wie Arbeiter in Sri Lanka für Primark schuften müssen - Der Textildiscounter Primark wird 50 - und verspricht offiziell gern faire Arbeitsbedingungen. Doch laut einer Studie sieht die Realität anders aus. ...weiterlesen

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Die globalisierte Herstellung unserer Kleidung geht auf Kosten von Klima, Umwelt und der Menschen, die sie unter unwürdigen Bedingungen fertigen.  Denn Wegwerfmode ist auch Teil des Klima-Problems. Die CIR-Studie zeigt, dass die Produktion von 10 Jeans fast genauso viel CO2 verursacht, wie einmal von Berlin nach München zu fliegen. 43 Millionen Tonnen Chemikalien werden pro Jahr für die Textilproduktion eingesetzt und die Modeindustrie konsumiert aktuell mindestens 10 % des gesamten industriell genutzten Wassers.

Der Klimawandel trifft die Arbeitnehmer*innen in den ärmsten Ländern, die auch unter einigen der schlechtesten Arbeitsbedingungen arbeiten und gleichzeitig Armutslöhne erhalten. Aus diesem Grund nahmen die Aktivist*innen der Kampagne für Saubere Kleidung am 20. September am Globalen Klimastreik teil. Die Berliner Aktionsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA lief im Block „Mode & Klima“ mit. Klimagerechtigkeit heißt auch Solidarität mit den Textilarbeiter*innen in aller Welt! Wir brauchen deine Hilfe, um weiterhin für eine Zukunft für uns, die Arbeiter*innen und ihre Familien, die unsere Kleidung herstellen, zu kämpfen.

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BIS ZUM NÄCHSTEN MAL FINDET IHR UNS IM NETZ:

www.saubere-kleidung.de

Koordination  |  Christiane Schnura 
c/o VEM, Rudolfstr. 135, 42285 Wuppertal
koordination@saubere-kleidung.de

Koordination Eilaktionen  |  Artemisa Ljarja

c/o ENS, Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
eilaktionen@saubere-kleidung.de

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