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Newsletter | Kampagne für Saubere Kleidung

Liebe Unterstützer*innen,
Anfang November hat Joly Talukder,  die Vorsitzende einer Textilarbeiter*innen-Gewerkschaft in Bangladesch, erneut über die anhaltenden Kämpfe der Arbeiterinnen berichtet. Sie hatte keine guten Nachrichten. „Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Belästigung und Unterdrückung von Frauen haben ein beispielloses Maß an Brutalität und Häufigkeit erreicht“, sagt sie. Wir müssen uns daran erinnern, dass internationale Unternehmen und Marken für diese Misshandlungen, die die Arbeiter*innen erleiden, verantwortlich sind. Ein Lieferkettengesetz könnte sie zukünftig für ihre Geschäftspraktiken haftbar machen. Und zwar entlang ihrer gesamten Liefer- und Produktionskette. Ein solches Lieferkettengesetz, sagt Talukder, könnte „eine Waffe sein“.

Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage der Initiative Lieferkettengesetz, machten Aktivist*innen der Kampagne für Saubere Kleidung in 11 deutschen Städten – Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Hannover, Görlitz, Greifswald, Bonn, Münster, Tübingen und Stuttgart –  auf die Kehrseite der Bekleidungsindustrie aufmerksam. Während der Konsumrausch rund um den Black Friday am 29.11.2019 seinen Höhepunkt erreichte, wiesen die Aktivist*innen darauf hin, dass in vielen Produkten Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung stecken – von den billigen Klamotten über das reduzierte Smartphone bis zu den günstigen Pralinen.


Mit ersten Erfolgen: Durch den intensiven Einsatz von uns und unseren Bündnispartnern in der Initiative wächst die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland. Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst. Und auch zentrale Gremien und Würdenträger der beiden großen Volkskirchen fordern einen gesetzlichen Rahmen. Ein Lieferkettengesetz würde deutsche Unternehmen dazu verpflichten, sich in ihren globalen Geschäften an umwelt- und menschenrechtliche Standards zu halten. Dafür werden wir uns 2020 auch weiterhin intensiv engagieren!

Doch zum Jahresende sind das nicht die einzigen Neuigkeiten aus unserem Netzwerk. Und damit wünsche ich viele interessante Momente bei der Lektüre unseres Newsletters!

Mit herzlichen Grüßen,

Artemisa Ljarja
Eilaktionskoordinatorin

KAMPAGNENNEWS


Jaba Garmindo: Arbeiter*innen reichen Beschwerde ein
Seit ihre Fabrik im April 2015 über Nacht geschlossen worden war – wenige Monate nachdem Uniqlo und s.Oliver keine Aufträge mehr platzierten – hatten die ehemaligen Beschäftigten alle ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Verfahren genutzt, um die immer noch ausstehenden Gehälter und Abfindungen in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar geltend zu machen. Zusammen mit der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) haben 2.000 Arbeiter*innen der indonesischen Jaba Garmnido Factory Group Beschwerde bei der Fair Labour Association (FLA) gegen s.Oliver und Fast Retailing (UNIQLO) eingereicht – eines der letzten verfügbaren Mittel, um in ihrem Fall Abhilfe zu schaffen. ...mehr


Wie fair zahlen deutsche Firmen?
Fünf Jahren nach einem ersten Check hat die Clean Clothes Campaign 2019 erneut 45 Unternehmen, darunter elf deutsche Firmen, angeschrieben und sie befragt, welche Schritte sie unternommen haben, damit ihre Lieferanten einen existenzsichernden Lohn zahlen. Wir haben uns die Ergebnisse des Firmenchecks 2019 genauer angeschaut. Wie stehen die elf an dem diesjährigen Check beteiligten deutschen Unternehmen da?. ...mehr

Gegen Gewalt am Arbeitsplatz: ILO Konvention 190 umsetzen, Gewalt an Frauen verhindern
Für die Bekleidungsindustrie ist es allerhöchste Zeit, konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an Näherinnen zu ergreifen, denn Gewalt und sexuelle Belästigung gehören in Textilfabriken zum bitteren Alltag. FEMNET macht darauf mit ihrer Kampagne #gegenGewalt aufmerksam und klärt über die Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie verschiedener Produktionsländer auf. ...mehr

Amazon unternimmt ersten Schritt für mehr Lieferkettentransparenz
Amazon veröffentlichte am 15. November 2019 Namen, Adressen und weitere Details über 1.000 Zulieferer auf seiner Webseite. Jedoch ist die veröffentlichte Liste bislang nur schwer auffindbar, nicht filterbar und noch zu ungenau um herauszufinden, welche Arten von Produkten in den gelisteten Anlagen hergestellt werden. Enthalten sind Produzenten von Bekleidung, Elektrogeräten und Haushaltswaren der Amazon-Eigenmarke. Dass der weltweit größte Onlinehändler diesen wichtigen ersten Schritt geht zeigt deutlich, dass die seit 2016 laufende internationale Transparenzkampagne Wirkung zeigt, an der sich auch die Clean Clothes Campaign beteiligt. ...mehr

Gute Arbeit fairbindet!“ Tunesische Aktivistinnen bei der Speakers Tour 2019 zu Berufsbekleidung und fairer Beschaffung
In Tunesien kämpfen diese Aktivistinnen für würdige Arbeit. Im Rahmen der Fairen Wochen berichteten Amani Allagui von FTDES (Tunesisches Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte) und Houda El Fadhel als ehemalige Textilarbeiterin nun in Deutschland von ihrer Arbeit in den Fabriken und mit den Frauen in der tunesischen Textilindustrie. Ihr Appell richtete sich an europäische Unternehmen und hiesige Beschaffer*innen: Achten Sie beim Einkauf stärker auf Menschenrechte!.  ... mehr

MACH MIT!


#PoppenStattShoppen – Mach bei unserer Challenge mit!
Wir wissen inzwischen, was hinter unserer Kleidung steckt. Doch Viele gehen immer noch fleißig Shoppen. Deshalb rief unsere Mitgliedsorganisation CIR in den Wochen vor dem #BlackFriday in den sozialen Medien dazu auf, stattdessen… nun ja, andere Dinge zu tun, die uns glücklich machen. Die Idee, die auf dem Aktionstreffen der Kampagne für Saubere Kleidung entstanden war: Statt zu konsumieren, feiere lieber Dein Lieblingsteil, das Du schon im Schrank hast, poste ein Foto oder Video davon in den sozialen Medien und nominiere drei Freund*innen, auch mitzumachen. Zahlreiche Influencer*innen beteiligten sich und auch ihr könnt noch mitmachen mit dem #poppenstattshoppen. ...mach mit


Ausbeutung passt mir nicht: Mach mit und schreibe den Marken!
Seit Jahren versprechen Modefirmen, dass sie sich gegen Hungerlöhne in der Kleider-Produktion einsetzen wollen – doch echte Fortschritte gibt es kaum. Noch immer erhalten die Menschen, die unsere Kleider herstellen, keine Löhne, die zum Leben reichen. Im neuen Firmencheck “Existenzlöhne in der Modebranche” zeigen wir, wo große Modemarken heute stehen und was sie ändern müssten, um ihre Verantwortung zu übernehmen. Jetzt schicken wir ihren Kundendiensten die grösste Welle von Anfragen, die sie je erlebt haben. So zeigen wir den Firmen, dass es nun endlich konkrete Schritte gegen Ausbeutung braucht. ...mach mit


Jetzt unterzeichnen: Frau Merkel, wir brauchen endlich ein Lieferkettengesetz!
Erschreckende Berichte über brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder zeigen immer wieder: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen! Für Fashion ohne Victims braucht es endlich einen gesetzlichen Rahmen. ...jetzt unterzeichnen  


NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN


Zara Hoodie Report: Was “Respekt” für Inditex bedeutet
Der Textilgigant Inditex, zu dem auch die Marke Zara gehört, präsentiert sich gerne als transparentes Unternehmen, dem das Wohlergehen seiner Näherinnen besonders am Herzen liegt. Eine Recherche von Public Eye (Schweiz) zu den Produktionsbedingungen eines symbolträchtigen Zara-Hoodies gewährt einen Blick hinter diese Kulisse: Dumpinglöhne, exzessive Überstunden, prekäre Arbeitsverträge. Für den massiven Preisdruck, den der Modekonzern auf seine Zulieferer ausübt, bezahlen am Schluss die Arbeiterinnen und Arbeiter. Laut einer mit Partnern der Clean Clothes Campaign erstellten Schätzung verdient Inditex an jedem Kleidungsstück zweimal mehr als alle in der Herstellung involvierten Personen zusammen. ...weiterlesen


Sozialaudits schützen Unternehmen und lassen Arbeiter*innen im Stich: Das Versagen von TÜV und Co.
Sozialaudits sollen die Einhaltung von Menschenrechten bei der Arbeit kontrollieren und sicherstellen. Als Kontrollinstrument ist dieser Ansatz jedoch gescheitert. Das dokumentiert der Bericht „FIG LEAF FOR FASHION – How social auditing protects brands and fails workers“ der Kampagne für Saubere Kleidung: Die milliardenschwere, privatwirtschaftlich agierende Zertifizierungs- und Audit-Branche schützt systematisch Ansehen und Gewinne der Auftrag gebenden Unternehmen anstatt die Rechte von Arbeiter*innen. ...weiterlesen


Südlink-Magazin „Konzernverantwortung“ / Menschenrechte in Mode?
Das aktuelle Südlink-Magazin „Konzernverantwortung: Warum wir verbindliche Regeln für alle brauchen“ von Inkota geht der Frage nach, warum deutsche Unternehmen heute viel zu selten Verantwortung für ihr Handeln im globalen Süden übernehmen und wie wir das ändern können. Das Heft geht dabei auch auf die Bekleidungsindustrie und die indische Schuhindustrie ein. In einem „Pro und Contra“ wird zudem der „Grüne Knopf“ ausführlich diskutiert. Online können einzelne Artikel (u.a. Menschenrechte in Mode? von Anne Neumann) kostenlos gelesen und das Heft bestellt werden. ...weiterlesen


FEMNET-Factsheets zu Berufsbekleidung und fairer Beschaffung
Immer mehr Kommunen achten beim Einkauf bestimmter Waren, etwa Berufsbekleidung, auf die Einhaltung zumindest grundlegender Arbeitsrechte. In drei Factsheets informiert FEMNET über Arbeitsbedingungen in der Berufsbekleidungsindustrie am Beispiel von Länderstudien in Tunesien und Indien, sowie über die Rolle europäischer Unternehmen und der öffentlichen Hand. Denn mit ihrer großen Marktmacht kann die öffentliche Hand ein enormer Hebel sein, um Arbeitsbedingungen weltweit zu verbessern. Die zugehörigen Studien werden Anfang 2020 veröffentlicht. ...mehr


„Gute Arbeit fairbindet!“ Video zu fairer öffentlicher Beschaffung
Was verbindet den städtischen Gärtner mit der tunesischen Näherin? Richtig: Die Arbeitskleidung. Hier schützt sie Frauen und Männer bei ihrer Arbeit, dort ist die Herstellung der Kleidung die Arbeit selbst… Beides hängt untrennbar zusammen. Im Rahmen der diesjährigen FEMNET Speakers Tour entstand ein Video, bei dem deutsche Verwaltungsmitarbeitende auf eine Textilarbeiterin und eine Aktivistin aus Tunesien trafen. Die Expertinnen machen eindrucksvoll klar, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Und dass faire Vergabe selbst für kleinere Kommunen ein machbares Unterfangen darstellt, bestätigen lokale Verwaltungsvertreter_innen. Nutzen Sie das Video kostenfrei, um ihr Umfeld von fairer Beschaffung zu überzeugen. ...anschauen


Bildungsmodule für eine sozial-gerechte Modeindustrie
16 Themenmodule hat FEMNET seit 2012 zum Einsatz an Universitäten und Hochschulen entwickelt. Als Toolkit stehen diese Inhalte nun auch öffentlich zur Verfügung und können mit Studierenden frei eingesetzt werden. Denn wer sich bereits als junger Mensch mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen der Textilindustrie beschäftigt hat, wird diese bei späteren Entscheidungen berücksichtigen. Jedes Modul besteht aus einer Dozent_innenanleitung, einer Präsentation sowie Materialien für Gruppenarbeiten, die Sie nutzen, anpassen und verbreiten dürfen. Eine Literaturliste nennt Hintergrundinformationen und weiterführende Quellen. ...zum Toolkit

AUS DEM NETZWERK ... IM PROFIL

Name: Lara Schröder

Rolle in der Kampagne: Referentin für Kleidung, Mitgliedsorganisation cum ratione

Engagiert sich für die Kampagne: Seit September 2018

Ort: Paderborn

Dein Highlight mit der Kampagne: Cum ratione ist erst seit letztem Jahr bei der Kampagne dabei, deshalb kann ich noch nicht auf so viele Ereignissen zurückblicken wie einige andere Mitglieder. Ein Highlight für mich war aber die Kampagne "Turn Around, H&M!", die bundesweit an so vielen Orten in Deutschland stattgefunden hat. Das verdeutlicht für mich auf beeindruckende Art und Weise, welches Potenzial unser Netzwerk haben kann, wenn sich all ihre Mitgliedsorganisationen und Regionalgruppen gemeinsam für ein Ziel einsetzen. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nur wie ein Straßentheater oder ein Infostand scheint, so ist es doch so viel mehr. Denn wie ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." Lasst uns gemeinsam mit der Kampagne dafür sorgen, dass die Menschen, die unsere Kleidung herstellen, endlich unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können und kein Blut mehr an unseren Textilien steckt!

TERMINE ZUM VORMERKEN

DRESDEN | 30. Januar 2020 |  Sächsisches Vernetzungstreffen zur "Initiative Lieferkettengesetz", Dresden, Martin-Luther-Str.11, 18Uhr, Ansprechpartnerin Fabienne Winkler, faircademy@einewelt-sachsen.de
BRAUNSCHWEIG | 27.-29. März 2020 | Aktionstreffen der Kampagne für Saubere Kleidung- Einmal im Jahr treffen sich Aktivist*innen, Multiplikator*innen sowie Interessierte der Kampagne für Saubere Kleidung, informieren sich über die aktuellen Arbeitsbedingungen in der globalen Modeindustrie und probieren sich aus in verschiedenen Aktionsformen, im Fokus stehen dabei die Fragen: Wie machen wir andere auf die desaströsen Arbeitsbedingungen von Näher*innen aufmerksam? Was fordern wir von Modeunternehmen und Politiker*innen? ...mehr
POTSDAM | 15.-17. Mai 2020 | Change Your Shoes-Aktionsworkshop- Was haben Schuhe mit einem Lieferkettengesetz zu tun? Findet es heraus in unserem dreitägigen Aktionsworkshop ...mehr ...Facebook-Event

PRESSEECHO

28. November 2019 | Sächsische Zeitung | Warum Aktivisten Tüten über den Kopf ziehen- In der Görlitzer Fußgängerzone findet am Sonnabend eine ungewöhnliche Aktion statt. Die Demonstranten haben konkrete Forderungen. ...weiterlesen 
30. November 2019 | Sächsische Zeitung | Flashmob gegen Gewinne ohne Gewissen- Aktivisten in Dresden haben am Sonnabend während des Schnäppchenrausches für sauber produzierte Kleidung protestiert ...weiterlesen
25. November 2019 | NDR | Im Einsatz gegen Wegwerfmode- Noch nie haben wir so viele Klamotten besessen: Seit dem Jahr 2000 hat sich unser Kleidungskonsum verdoppelt, von 50 auf rund 100 Milliarden neu gekaufter Stücke. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Bekleidung gesunken. Der Grund: das Phänomen Fast Fashion. Wegwerfmode, die so günstig ist, dass sie nach zwei- oder dreimal Tragen im Altkleidercontainer landet ...lesen/anschauen
20. November 2019 | Das Erste | Grüner Knopf-Wie gut ist das Textilsiegel ...lesen/anschauen
9. November 2019 | VE LOVE | Fast Fashion in Berlin - Das Museum Europäischer Kulturen in Berlin hat bis zum 20. August 2020 die Sonderausstellung “Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode” im Programm. ...anschauen
6. November 2019 | Green Vibes | Für mehr Nachhaltigkeit in Deinem Leben
# Folge 18: Wie passen Leder und Nachhaltigkeit zusammen? -Leder ist ein beliebtes Naturprodukt, das zur Herstellung von Taschen, Gürteln, Jacken,Schuhen und vielen weiteren Produkten genutzt wird. Doch woher stammt es? Vanessa West und Bernd Hintzmann von das INKOTA-netzwerk e. V sprechen über die giftigen Seiten der Lederproduktion ...anhören
22. September 2019 | Al Jazeera | Made in Eastern Europe: Garment workers denied basic rights- Widespread mistreatment reported at Romanian and Bulgarian garment factories, including unpaid overtime and bullying...lesen
18. September 2019 | Süddeutsche Zeitung | Zu wenig zum Leben- Nur zwei von 45 befragten Modeunternehmen können belegen, das sie in ihrer Lieferkette Existenzlöhne bezahlen ...weiterlesen
9. September 2019 | N-TV | "Grüner Knopf" "Die Probleme gehen tiefer in die Lieferkette"- Im Interview mit n-tv sieht Berndt Hinzmann von der "Kampagne für Saubere Kleidung" aber noch Nachholbedarf ...anschauen
9. September 2019 | ZDF- Morgenmagazin | Textilsiegel: Der Grüne Knopf- ’Der Grüne Knopf" steht für sozial- und umweltverträglich produzierte Textilien. Was steht dahinter?...anschauen

SPENDE FÜR DIE KAMPAGNE!

Ein wichtiges Instrument  der Kampagne für Saubere Kleidung sind die Eilaktionen, um öffentliche Aufmerksamkeit und Handlungsdruck auf Verantwortliche in Politik und Wirtschaft zu erzeugen. Gleichzeitig setzt die CCC auf kritischen Dialog, um strukturelle und konkrete Verbesserungen zu erzielen. Diese Kombination verhilft den Forderungen der Arbeiter*innen gegenüber Unternehmen und Regierungen zu Nachdruck – und so erhalten diese ihr Recht oder die ihnen zustehende Entschädigung, entlassene Gewerkschafter*innen bekommen ihre Arbeit zurück, Verhaftete werden freigelassen und nicht verurteilt.

Im vergangenen Jahr sind wir den gleichen Weg gegangen, um die Kontinuität des Bangladesch-Abkommens zur Gebäudesicherheit zu gewährleisten.Trotz der Bemühungen wird es so, wie es ist, nur noch wenige Monate aktiv bleiben. Dennoch zeigen die Brände in zwei Fabriken in diesem Monat in Bangladesch, bei denen mehr als 19 ArbeiterInnen starben, dass die Sicherheit der Arbeiter*innen immer noch gefährdet ist. Für uns, als Menschenrechtsverteidiger*innen ist es von größter Bedeutung, dass wir den Kampf für bessere Bedingungen am Arbeitsplatz fortsetzen können. Deshalb bitten wir Dich um Deine Hilfe, indem Du unsere Arbeit mit Deiner Spende unterstützt.

JETZT SPENDEN!


BIS ZUM NÄCHSTEN MAL FINDET IHR UNS IM NETZ:

www.saubere-kleidung.de

Koordination  |  Christiane Schnura 
c/o VEM, Rudolfstr. 135, 42285 Wuppertal
koordination@saubere-kleidung.de

Koordination Eilaktionen  |  Artemisa Ljarja

c/o ENS, Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
eilaktionen@saubere-kleidung.de

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