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Newsletter | Kampagne für Saubere Kleidung

Liebe Unterstützer*innen,
Unterstützung für Beschäftigte ist nötig!

Weltweit stehen die Arbeiter*innen vor einer der größten Herausforderungen ihres Lebens. Von der Corona-Pandemie sind alle Haushalte auf die eine oder andere Weise betroffen. Seit Anfang März haben Beschäftigte der Bekleidungs- und Schuhindustrie einerseits mit der Angst vor einer Ansteckung oder bereits mit den Symptomen des Virus zu kämpfen. Andererseits geht es ihnen aktuell im Zuge der (staatlich angeordneten) Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus ums "nackte Überleben". Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was es für die Näher*innen konkret bedeutet, wenn die Fabriken ihre Produktion herunterfahren oder gar stilllegen.

Kalpona Akter, Leiterin der Partnerorganisation Bangladesh Centre for Workers Solidarity (BCWS) in Bangladesch berichtet: „Unternehmen haben Aufträge storniert, die Arbeiter*innen fürchten um ihre Jobs und haben Angst angesteckt zu werden. Sie leben von der Hand in den Mund, viele sind verschuldet, wie können sie ohne Löhne überleben? “. Erschwert wird die Situation dadurch, dass viele Arbeiter*innen an Krankheitstagen keinen Lohn erhalten. Dies zwingt sie dazu, auch mit Krankheitssymptomen zur Arbeit zu gehen, womit sie – sollte die Pandemie auch ihre Länder erfassen, sofern das noch nicht geschehen ist – ihre eigene Gesundheit und die der anderen Arbeiter*innen gefährden.
Foto: Raluca Dumitrescu / Bangladesh ACCORD 
Angesichts der schwieriger werdenden Lage der Beschäftigten in den Textil- und Bekleidungsfabriken ist ein verantwortungsvolles Handeln der Fabrikbesitzer, aber auch der Auftraggeber  notwendig: Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert Markenunternehmen und Modehändler auf sicherzustellen, dass Löhne bei Krankschreibungen und in Zeiten von Freistellungen weiterhin gezahlt werden. Schließungen sollten aus notwendigen Gründen erfolgen – jedoch ohne Lohnkürzungen. Außerdem dürfen Maßnahmen zur Viruseindämmung nicht genutzt werden, um Bewegungsfreiheit und Vereinigungsfreiheit der Beschäftigten unangemessen einzuschränken.

Die Corona-Krise zeigt einmal mehr:
Ein Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschen und ihrer Rechte sowie der Umwelt bleibt weiterhin dringend notwendig!

Die Initiative Lieferkettengesetz  mahnt, dass Unternehmen, die ihre Lieferketten aufgrund der Krise nun genauer in den Blick nehmen, nicht nur auf Geschäftsrisiken, sondern auch auf Menschenrechte und Umweltschutz schauen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten müssen alle in der Lieferkette beschäftigten Personen geschützt und Entlassungen und fehlende Lohnfortzahlungen verhindert werden. Unternehmen müssen Verantwortung für die Beschäftigten in ihren gesamten Lieferketten übernehmen und sicherstellen, dass Arbeiter*innen – die ihre Gewinne erst ermöglicht haben – während dieser Pandemie nicht die finanzielle Last der Branche tragen. Globale Verantwortung und Sorgfalt ist hier ebenso von den Handelshäusern gefragt, für die Beschäftigten im Einzelhandel zu sorgen.
Ich hoffe, dass Ihr gesund und trotz Kontaktsperre frohen Mutes seid. Ich wünsche Euch viele Gedankenanstöße bei der Lektüre unseres Newsletters!

Mit herzlichen Grüßen,

Artemisa Ljarja
Eilaktionskoordinatorin

CORONA-NEWS

Neben unserer Stellungnahme zur Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf die Arbeiter*innen - Modemarken müssen den Beschäftigten, die ihre Kleidung herstellen, jetzt zur Seite stehen - werden wir fortlaufend Beiträge aus unserem Netzwerk auf einer neuen Corona-Themenseite sammeln. Hier, einige Beiträge aus den letzten Wochen:

KAMPAGNENNEWS


Kanzleramt stoppt Vorstoß für Lieferkettengesetz? 6 Dinge, die ihr dazu jetzt wissen solltet! 
Am Ende wurde nichts aus der angekündigten Vorstellung der „Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz“ von BMZ und BMAS. Dabei hätte es ein guter Tag werden können: Gut für all jene, die darunter leiden, dass deutsche Unternehmen immer wieder Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Kauf nehmen. Was ist passiert – und was bedeutet das jetzt? ...die wichtigsten Dinge, die ihr dazu wissen müsst  ...denn Menschenrechte und Umweltschutz können nicht länger warten!


Ein Jahr nach Lohnprotesten in Bangladesch: Immer noch Repressionen
Anfang 2019 demonstrierten Arbeiter*innen in Bangladesch gegen die viel zu niedrige Mindestlohnerhöhung. Auf die Proteste der Arbeiter*innen folgten massive Repressionen. Tausende von Arbeitnehmer*innen fanden ihre Namen auf Schwarzen Listen wieder. Es kam zu mindestens 33 Anklagen durch Fabrikbesitzer, die Tausende von Näher*innen betrafen. Fast alle Fälle wurden von Fabriken eingereicht, die für große internationale Marken produzieren – darunter C&A, H&M, Next, Primark, Mango, Marks & Spencer und Inditex (Zara). ...mehr


Bangladesh ACCORD: Arbeiter*innen müssen sich in den Fabriken sicher fühlen 
Wie weiter mit dem ACCORD? Der Erfolg des Abkommens für Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch ist auf dessen Verbindlichkeit, Durchsetzbarkeit, Transparenz, den wirksamen Beschwerdemechanismus und die gleichmäßige Machtverteilung zwischen Arbeitnehmer*innen und Marken und die Unabhängigkeit der Aufsichtsbehörde zurückzuführen. All diese Elemente müssen bei der Gestaltung des im Januar ins Leben gerufenen Ready Made Garment-Nachhaltigkeitsrat berücksichtigt werden, insbesondere in einem Land wie Bangladesch, wo die Zivilgesellschaft unter Druck steht und kommerzielle Interessen eine große Macht ausüben. ...mehr


Globale Rahmenabkommen – Eine Antwort auf die Globalisierung der Unternehmen 
Je multinationaler Unternehmen werden, desto internationaler und solidarischer müssen auch die Gewerkschaften agieren. Globale Gewerkschaftsverbände haben daher Globale Rahmenabkommen entwickelt. Sie vereinbaren diese zunehmend mit transnationalen Konzernen, um die Rechte der Arbeitenden und der Gewerkschaften auch dort durchzusetzen, wo die politischen Bedingungen schwierig sind. ...mehr 


Nie wieder Rana Plaza! Aber wie? Von den UN-Leitprinzipien zur Initiative Lieferkettengesetz
Wie können wir verhindern, dass Fabrikgebäude wegen fehlender Kontrolle einstürzen oder abbrennen und tausende Menschen in den Tod reißen? Erklärungen und Empfehlungen zur Einhaltung von Menschenrechts- und Arbeitsstandards weltweit wie die OECD-Leitsätze und die ILO-Grundsatzerklärung gibt es längst, ebenso freiwillige Selbstverpflichtungen von Multinationalen Unternehmen. Uwe Wötzel erläutert, warum es trotzdem ein Gesetz braucht. ...mehr


Bundesregierung erhält “Goldenen Ausbeuter” 
Für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Verschleppung menschenrechtlicher Verantwortung übergaben mehrere Organisationen der Bundesregierung die Auszeichnung „Der Goldene Ausbeuter“. Die Bundesverwaltung hat mit ihrer enormen Einkaufsmacht einen wichtigen Hebel für die Umsetzung von Menschenrechten in Lieferketten in der Hand. Da die Bundeswehr dieses Potenzial besonders vorbildlich nicht nutzt, nahm sie den Preis stellvertretend für die gesamte Verwaltung stolz entgegen. Die satirische Aktion führte die Christliche Initiative Romero zusammen mit einem Aktionsbündnis durch. ...mehr


Interview mit der tunesischen Arbeitsrechts-Aktivistin Amani Allagui
Amani Allagui von der tunesischen Arbeitsrechtsorganisation FTDES untersuchte 2017 für die Christliche Initiative Romero die Arbeitsbedingungen in einer tunesischen Fabrik, in der u. a. Bekleidung für die Bundeswehr hergestellt wurde. FTDES stellte Arbeitsrechtsverletzungen fest. Die Beschaffungsstelle der Bundeswehr beharrt jedoch darauf, ein Sozialaudit des TÜV Rheinland habe die Defizite nicht bestätigt. Doch genau über die Mängel solcher Kontrollen und die aggressive Reaktion des Fabrikleiters berichtet Amani in einem Interview.

MITMACHEN!


Zivilgesellschaft ist gemeinnützig! Rechtssicherheit für politische Willensbildung!
Demokratie braucht eine sich einmischende Zivilgesellschaft. Doch Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich regelmäßig politisch äußern, sind ständig der Gefahr ausgesetzt, ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Das wollen wir ändern und Rechtssicherheit schaffen durch gesetzliche Klarstellungen. Mit “wir” ist hier die „Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ gemeint: ein Zusammenschluss von mehr als 150 Vereinen und Stiftungen – darunter auch einige Mitglieder der deutschen Kampagne für Saubere Kleidung: Christliche Initiative Romero, INKOTA, FEMNET, Südwind Institut und Terre des Femmes. Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt den Aufruf der Allianz: ...jetzt unterschreiben! 


NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN


Solidarität mit Textilarbeiter*innen weltweit!
Untersuchungen der Kampagne für Saubere Kleidung haben über die Jahre gleichbleibende Kernprobleme der Modeindustrie festgestellt: Hungerlöhne, Gesundheitsgefährdung, Verstöße gegen die Vereinigungsfreiheit und prekäre Beschäftigung. Im neuen Faltblatt wird die Arbeit der Kampagne vorgestellt. Auf die Frage, wie jede Person sich für mehr Menschenrechte in der Mode engagieren kann, wird auch eingegangen. Wer sich also mit den Textilarbeiter*innen weltweit solidarisieren will, findet hier Antworten auf viele Fragen. ...herunterladen/bestellen


Der marktgerechte Mensch: Ein Film von unten
Ein von Leslie Franke und Herdolor Lorenz produzierter Film spricht alle an, da er die Frage aufwirft, wo die Menschenwürde ruht, wenn selbst Menschen als Ware behandelt werden. Die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Bekleidungsindustrie sehen sich sehr oft nur als Werkzeuge der großen Marken und fühlen sich ihnen ausgeliefert. Dietrich Weinbrenner Beauftragter für nachhaltige Textilien in der Evangelischen Kirche von Westfalen, berichtet über seinen Besuch in einer äthiopischen Textilfabrik. Dr. Bettina Musiolek vom Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen berichtet über die Arbeitskämpfe in Serbien. ...Trailer anschauen


Gewalt an Frauen in der bangladeschischen Bekleidungsindustrie: Gesetzgebung nötig, um Frauen am Arbeitsplatz zu schützen
Eine am internationalen Frauentag veröffentlichte Studie verdeutlicht das Ausmaß von Belästigung und Gewalt in der Textilindustrie in Bangladesch, der wichtigsten Branche des Landes. Der Bericht der Frauenrechtsorganisation FEMNET und ihres bangladeschischen Partners Bangladesh Center for Workers Solidarity (BCWS) zeigt, dass rund 75 Prozent der über 600 befragten Arbeiterinnen regelmäßig Opfer von sexueller Belästigung in den Fabriken werden. Dennoch treten Gewalt und Belästigung im Rahmen von Sozialaudits und anderen Standardinstrumenten für Fabrikinspektionen meist nicht zutage. ...herunterladen


Gewerkschaftsrechte weltweit: Warum wir jetzt für soziale Gerechtigkeit und Demokratie kämpfen müssen 
In vielen Ländern kommen Regierungen ihrer Pflicht nicht ausreichend nach, Menschenrechte und auch Gewerkschaftsrechte zu schützen. Ganz im Gegenteil, oft unterlaufen geltende Gesetzgebung und Gesetzesänderungen das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Die Angriffe auf Gewerkschafts- und Menschenrechte und deren Vertreterinnen und Vertreter haben in den letzten rund 10 Jahren zugenommen und erfordern couragierte Maßnahmen und Gegenrezepte. ...herunterladen


Fast Fashion: Methodisches Material für Multiplikator*innen 
Ergänzend zum Dossier „Fast Fashion – eine Bilanz in drei Teilen“ hat die Christliche Initiative Romero Material für Vorträge erstellt. Das Material eignet sich für die Gestaltung von Workshops, Seminaren und Unterricht. Zahlen und Fakten beschreiben das System Fast Fashion, dessen Folgen für Mensch und Umwelt sowie Handlungsmöglichkeiten. Auch Grafiken für Vorträge und Aktionen stehen zur Verfügung. ...mehr


Transparenz in der Bekleidungsbranche wächst – aber viele Unternehmen verweigern sich weiterhin
Textilunternehmen haben in den vergangenen Jahren große Fortschritte hin zur Offenlegung von Informationen über ihre Lieferketten gemacht. Dies zeigt ein im Dezember 2019 veröffentlichter Bericht eines Bündnisses von Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen und Arbeitsrechtsinitiativen, darunter die Kampagne für Saubere Kleidung. Die Kurzfassung hat FEMNET ins Deutsche übersetzt. Der Bericht ist eine Aktualisierung der Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2017. ...herunterladen


„Wie können soziale und ökologische Kriterien in die Textilbeschaffung diakonischer Einrichtungen integriert werden?“
Dieser Frage geht die vorliegende Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Beschaffung von Textilien in der Diakonie nach. Sie gibt einen Kurzüberblick über soziale und ökologische Risiken auf den verschiedenen Verarbeitungsstufen der textilen Wertschöpfungskette und stellt die aktuelle Beschaffungspraxis von insgesamt elf diakonischen Einrichtungen vor, die sich an einer Befragung im Juli/August 2019 beteiligt hatten. Auf Anfrage stellt SÜDWIND gerne eine Marktübersicht zu Anbietern nachhaltiger Berufsbekleidung und Flachwäsche für den Gesundheitssektor zur Verfügung. ...herunterladen

AUS DEM NETZWERK ... IM PROFIL

Name: Katja Ostmann

Rolle in der Kampagne: Als Ansprechpartnerin der Regionalgruppe Görlitz (seit März 2020) und aktives Mitglied der Regionalgruppe Dresden (seit 2018) begleite ich die Gruppen und unterstütze sie bei der Planung und Durchführung von Aktionen und öffentlichen Veranstaltungen im kommunalen Raum. Seit Anfang März 2020 arbeite ich als Entwicklungspolitische Bildungsreferentin bei Tierra – Eine Welt e.V. in Görlitz - wo die Regionalgruppe angesiedelt ist. Hierbei freue ich mich, Schüler*innen und Erwachsenen in Ostsachsen die Verknüpfung der eigenen alltäglichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (u.a. des Inhalts des eigenen Kleiderschranks) zum Leben der Menschen im Globalen Süden/Osten sicht- und erlebbar zu machen. Ihnen dabei (Lern-)Räume zu schaffen, in denen sie sich nicht (mehr) nur als Konsument*innen sondern vor allem als Bürger*innen einer Zivilgesellschaft verstehen, ist mir ein besonderes Anliegen.
Engagiert sich für die Kampagne: Seit März 2018

Ort: 
Dresden und Görlitz

Dein Highlight mit der Kampagne:
 Da gab es einige, von der Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und Schönfärben“ als beteiligte Studentin 2017/18  über Straßenaktionen bis zur Schulungsreihe FairCademy 2018/19 usw...

Besonders beeindrucken mich die wertschätzende, solidarische Haltung im internationalen Netzwerk und die unglaublich hohe Anzahl ganz unterschiedlich engagierter Menschen, denen es eine Herzensangelegenheit ist, sich für bessere Arbeitsbedingungen und Menschenrechte im Textil- und Bekleidungssektor einzusetzen. Ich bewundere die Sozialforscher*innen, die Kontakt zu den Arbeiter*innen aufnehmen, um die tatsächliche Situation in den Fabriken der Länder zu erfassen und sich dabei der ein oder anderen Gefahr aussetzen…die Koordinator*innen der Regionalkoalitionen & Co., die in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen in den Ländern vor Ort die vorzufindenden Verhältnisse in Berichten zusammenfassen und in die Welt hinaustragen oder vor Ort Arbeiter*innen darin schulen, für ihre Rechte zu kämpfen, sich zu wehren und gleichzeitig zu schützen…all jene, die unermüdlich Kampagnen-, Lobby-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit leisten und somit die Tatsachen und Forderungen zielgruppenorientiert den unterschiedlichen Akteuren nahe bringen sowie zum aktiv werden motivieren...all die Ehrenamtlichen in den Regionalgruppen, die sich neben ihrem Arbeits- und Familienalltag aufraffen können, in ihrer wenigen Freizeit, die bleibt, sich in ihrer Umgebung zivilgesellschaftlich zu engagieren! Und besonders ziehe ich den Hut vor all den in den textilen Lieferketten beschäftigten FRAUEN, die neben der menschenUNwürdigen und absolut unterbezahlten Arbeit, Überstunden, Versorgung von Kindern, Familie und Co. sowie Alltagsdiskriminierung noch Mut, Zuversicht und Kraft aufbringen können, sich für bessere Bedingungen zu organisieren und für ihre Rechte zu kämpfen. Diesen Frauen zolle ich meinen vollsten Respekt! Sie motivieren mich, am Ball zu bleiben und sie in meinem Radius der Handlungsmöglichkeiten bei ihren Kämpfen zu unterstützen!

TERMINE ZUM VORMERKEN

ONLINE | 8. April 2020 | 17.00 Uhr: Webinar: 'Fast Fashion – die wahren Kosten' mit Isabell Ullrich, Christliche Initiative Romero. Ansprechpartnerin: Fabienne Winkler: fabienne.winkler[at]einewelt-sachsen.de. ...mehr ...jetzt anmelden!
ONLINE | 16. April 2020 | 18 Uhr: Webinar: Wie unterstützt das Textilbündnis Arbeiter*innen in der Corona-Krise? mit Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk, Mitglied im Steuerungskreis des Textilbündnis und Johannes Norpoth, Koordinator der Zivilgesellschaftlich im Textilbündnis. Ansprechpartnerin: Helen Gimber: cccprojekt[at]inkota.de ...mehr 
ONLINE | 20. April 2020 | 16 Uhr: Webinar: 'Ausbeutung Made in Europe' – Menschenrechtsverstöße in der Produktion für deutsche Modemarken in: Ukraine, Serbien, Kroatien, Bulgarien; eine brandneue Studie vorgestellt von Bettina Musiolek (CCC Ko-Koordinatorin der Region Europa Süd/Ost) & Maren Leifker (Brot für die Welt). Ansprechpartnerin: Fabienne Winkler: fabienne.winkler [at] einewelt-sachsen.de. ...mehr Keine Anmeldung nötig! Link zur Teilnahme
ONLINE | 21. April 2020 | 18 Uhr: Webinar: Schuhe aus Indien | Menschenrechte bei der Arbeit - Woher kommen unsere Schuhe? Arbeitsbedingungen in der indischen Schuh- und Lederindustrie mit Anne Neumann, INKOTA-netzwerk Ansprechpartnerin: Helen Gimber: cccprojekt[at]inkota.de ...mehr
ONLINE | 24. April 2020 | 12:00 Uhr: Digitaler Aktionstag: Do you remember Rana Plaza?- Am Tag der tragische Einsturz der Textilfabrik-Rana Plaza-  rufen wir zum digitalen Aktionstag auf! ...mehr  ...Facebook-Event

PRESSEECHO

29. März | Logisitk Heute | CSR: Faire Lieferketten per Gesetz? ...lesen
27. März | junge Welt | Hilfspaket für Näherinnen: Bangladeschs Textilbranche leidet unter Folgen der Coronaviruskrise ...lesen
25. März |  Fashion United | Lieferketten in Aufruhr: Modeunternehmen stornieren Milliarden-Aufträge ...lesen
23. März 2020 | taz | Eingeklemmt in der Lieferkette: Ob großes oder kleines Unternehmen – die Textilbranche arbeitet im Krisenmodus. Am härtesten trifft es die Näher*innen. ...lesen
12. März 2020 | Fashion United | Neues Lieferkettengesetz vom Kanzleramt abgeschmettert ...lesen
10. März 2020 |  Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) | Kanzleramt bremst Fair-Trade-Gesetz der Minister Heil und Müller ...lesen 
5. März 2020 | SWR Aktuell Baden-Württemberg | Frauenfilmtage in Tübingen über ‘Made in Bangladesh’ ...anschauen
18. Februar 2020 | Deutschlandfunk Kultur |  „Made in Europe“ im Test - Jeans aus Frankreich, Schuhe aus Portugal ...anschauen
14. Februar 2020 |  Sächsische Zeitung | Faire Lieferketten - Kommt das Gesetz? - Kindersklaven, Dumpinglöhne, tote Näherinnen: Zwei Minister wollen Firmen verpflichten, Menschenrechte einzuhalten ...lesen 
11. Februar 2020 | Deutschlandfunk | Globale Marktmacht - Wenn Großkonzerne ihre Lieferanten ausbeuten ...lesen/anhören
2. Februar 2020 | ARD | Die Arbeitssklaven – Wer schuftet für unseren Wohlstand?, Teil zur Schuhindustrie in Serbien Minute 18 – 33 ...anschauen 

FÜR DIE KAMPAGNE SPENDEN!

Alljährlich treffen sich Menschen aus den Mitglieds- und Partnerorganisationen und den Regionalgruppen der Kampagne, um gemeinsam Themen der Kampagne zu diskutieren, das Netzwerk zu stärken und Aktionsformen weiter zu entwickeln. Da wir das ursprünglich geplante Aktionstreffen in Braunschweig aufgrund der Coronakrise absagen mussten, stellten wir dank eines tollen Orga-Teams auf die Schnelle 5 Webinare als Online-Alternative auf die Beine. 
Foto: FairCademy

Das vielseitige Programm unseres digitalen Aktionstreffens erhielt großen Zuspruch und führte zu einer breiten Beteiligung von über hundert interessierten, engagierten Menschen. Dort fand ein intensiver Austausch zwischen engagierten Aktivist*innen und Multiplikator*innen in und um die Regionalgruppen der Kampagne statt. So wie wir nicht aufgegeben und unsere Solidarität mit den Arbeiter*innen gezeigt haben, bitten wir Euch, unsere Bemühungen im Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten zu unterstützen. Jetzt müssen wir mehr denn je füreinander einstehen!  Unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende!

Krisenzeiten, so schlimm sie auch sind, tragen immer auch Chancen in sich. Chancen für mehr Solidarität. Darin liegt unsere Stärke als internationales Netzwerk, diese zu pushen. Wir stehen an der Seite der Arbeiter*innen, deren Rechte jeden Tag verletzt werden und die aufgrund dieser Pandemie mit noch größeren wirtschaftlichen Nöten konfrontiert sind. Lasst uns (weiterhin) gemeinsam ihre Kämpfe unterstützen. Herzlichen Dank!


BIS ZUM NÄCHSTEN MAL FINDET IHR UNS IM NETZ:

www.saubere-kleidung.de

Koordination  |  Christiane Schnura 
c/o VEM, Rudolfstr. 135, 42285 Wuppertal
koordination@saubere-kleidung.de

Koordination Eilaktionen  |  Artemisa Ljarja

c/o ENS, Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
eilaktionen@saubere-kleidung.de

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